Der Starbariton Clemens Unterreiner und das Café Oper – eine ganz besondere Symbiose


Der Starbariton Clemens Unterreiner und das Café Oper – eine ganz besondere Symbiose

An einem lauen Sommertag wie diesem ist es nichts Außergewöhnliches, dass man im Café Oper Wien dem Starbariton Clemens Unterreiner begegnet. Im gemütlichen Schanigarten oder unter den schattigen Arkaden findet man den berühmten Sänger bei einem erfrischenden „Clementino“ – seiner eigenen eisgekühlten Kaffeekreation.
Ganzjährig exklusiv hier erhältlich ist der Caffé Latte auf Eis wunderbar für die Sommermonate geeignet, wahlweise auch mit etwas weniger Milch als geeister großer Brauner.

Aufgewachsen in der Annagasse, nur ein paar hundert Meter von der Oper entfernt, ist der heutige Starbariton der Wiener Staatsoper nicht mehr wegzudenken. Weder von der großen Bühne, noch vom Café Oper Wien. Die beiden verbindet eine ganz besondere Geschichte: seit 2005 bestreiten sie ihre erfolgreiche Laufbahn und haben so gemeinsam „Schritt für Schritt Karriere am Haus“ gemacht. Als das Café in die historische Substanz des Gebäudes harmonisch eingebettet worden war und damit seinen Platz inmitten des Traditionshauses gefunden hatte, startete Clemens Unterreiner mit seiner ersten Spielzeit als einer der wenigen Wiener Solisten an der Staatsoper. Damit erfüllte sich der Kindheitstraum des Musikers, der schon so manchen Schicksalsschlag erleiden musste und dabei bis heute versucht, „aus jeder Situation das Beste zu machen“.
Mit fünf Jahren erkrankte er an einer schweren Augenkrankheit, die ihn für eine gewisse Zeit erblinden ließ. In dieser schweren Zeit entdeckte er die klassische Musik und den Operngesang, dessen Dramatik er lieben lernte. Während der Schulzeit jubelte er seinen Helden vom Stehplatz aus zu und später verdiente er sich seine Gesangsausbildung durch Statisterie auf denselben Brettern.
„Vom blinden Kind, über die Oper geheilt und sie lieben gelernt“, so erzählt er gerne und dankbar von dieser Zeit, die ihn zu dem Publikumsliebling gemacht hat, der er heute ist. „Ich bin sehr glücklich, meinen Weg und Berufung gefunden zu haben und fast schon in der Oper zu wohnen. Täglich hier hart arbeiten und in den Pausen dann im Café drinnen oder draußen gemütlich in der Sonne entspannen und genießen. Die Melange macht’s aus und ich freue mich sehr, dass das Café Oper in den Jahren mit mir mitgewachsen und beim Publikum so beliebt geworden ist – das Team des Café Oper hat es sich wirklich verdient!“

Wie das Café Oper Wien hat auch er klein begonnen und beide haben Zeit gebraucht akzeptiert und beliebt zu werden. Wenn man dem berühmten Bariton zuhört, wie er über seine langjährige Verbindung zur Musik, der Staatsoper Wien und dem Café Oper spricht, bemerkt man mit wie viel Liebe und Herz er bei der Sache ist. Das zeigt auch sein besonderes soziales Engagement:
Schon sehr jung begann er damit, sich karitativ zu betätigen und nicht nur dem Schicksal etwas zurückzugeben. Um blinden Menschen Hoffnung und Zukunft zu geben, ist es ihm als berühmte Persönlichkeit ein Herzensanliegen, seine soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen – ob als Konsul des Roten Kreuzes, Pate des Aktionsraums des Wiener Hilfswerkes oder als Botschafter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Österreich.

Zusätzlich gründete er den Verein „Hilfstöne – Musik für Menschen in Not“, der sich durch seine rein ehrenamtliche Tätigkeit aller Mitglieder auszeichnet. „Das ermöglicht die direkte Unterstützung von eigens geprüften Projekten, ohne dass dabei auch nur ein Cent der Spendengelder auf der Strecke bleibt. Wo Clemens Unterreiner draufsteht, ist auch Clemens Unterreiner drin!“, versichert der Starbariton und steht mit seinem Namen für Seriosität und Herz für die richtige Sache.
Das Café Oper Wien unterstützt ihn tatkräftig bei seinen karitativen Projekten indem es Platz für zahlreiche Charity-Events, CD-Veröffentlichungen oder Lesungen bietet. Darüberhinaus ist der beliebte Sänger auch Markenbotschafter von Julius Meinl, wodurch er mit seiner ganz eigenen Kaffeesorte „Clemente d’oro“ für seinen Verein „Hilfstöne“ sammelt.
Dieser köstliche Kaffee ist ein reiner Arabicablend, schonend geröstet, aber mit viel Charakter, welcher im Café Oper Wien exklusiv gegen eine Spende in die Hilfstöne-Box erworben werden kann.

Einen ganz besonderen Tipp hat Clemens Unterreiner noch parat: „Dem hektischen Alltag entflieht es sich am Besten indem man das Kaffeehaus als Rückzugsort nutzt und dort bei einem ‚Clementino’ inne hält und zu sich kommt.“ Und wer weiß, vielleicht trifft man dann gerade dort den sympathischen, publikumsnahen Clemens Unterreiner.

Von Saskia Rahel Nüßle

Weitere Informationen unter
www.unterreiner.at
www.hilfstoene.at
Facebook: Clemens Unterreiner Bariton
Instagram: clemens.unterreiner

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